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Bericht und Ergebnisse - 27. Karibik Trophy 2016

Mit 20 Schiffen bot die 27. Karibik Trophy rund 125 Teilnehmern einen "karibischen Inselcocktail" vom Süden Martiniques über -ganz neu- St.Lucia und Dominica bis Les Saintes und Guadeloupe. Ein Kurzbericht und die Ergebnisse der Funregatten sind hier nachzulesen....

St. Lucia Pitons

Pitons St. Lucia

Marigot Bay St. Lucia

1. Fun Regatta St.Lucia

2. Wettfahrt Martinique

Ankerplatz vor St. Pierre

Eddison empfängt uns

Dominica Indian River

Regatta vor Les Saintes

Pain du Sucre Les Saintes

Inseln von Les Saintes

Bootsparty

Gesamtsieger Crew Volker Domres

1. Platz Monos Crew Hans Christian Wulff

1. Platz Kats Crew Volker Domres

Gesamtergebnis-Liste Trophy 2017

Mit insgesamt 20 Schiffen und 125 Personen war die diesjährige Karibik-Trophy wieder eine der größeren Gruppen. Zum ersten Mal wurde 2016 auch St. Lucia angelaufen, sodass für die vielen Wiederholer ein neues Ziel im bunten Kaleidoskop der verschiedenen Inseln geboten war.

Nach dem Air France Flug nach Martinique fand am ersten Abend (19.11.) ein kleiner Welcome-Cocktail in der Basis von Dream Yacht Charter in Le Marin auf Martinique statt, bevor die Crews ihre Yachten bezogen. Mit einem umfangreichen Frühstück und einem Trophy-Briefing für alle Teilnehmer begann dann der Sonntagmorgen, gefolgt vom Skipperbriefing, den Bootseinweisungen, Einkäufen und den Ausklarierungsprozeduren, die inzwischen relativ rasch und einfach per Computer abzuwickeln sind.

Nach dem ersten Einsegeln am Nachmittag in der Bucht von Le Marin und südlich der Insel Le Diamant gab es nochmals einen Welcome-Umtrunk beim Bar-Restaurant Le Dunette an der Uferpromenade von St.Anne zum Sunset mit weiteren Informationen für die Crews und gegenseitigem Kennenlernen.

Am Montag, 21.11. nach einem freien Segeltag gen Süden kamen die Crews am frühen Nachmittag in St.Lucia in der Rodney Bay an. Als große Besonderheit für die Trophy-Teilnehmer mussten die Crews zum Einklarieren nicht in die Marina einlaufen, sondern wurden am Strand von Pigeon Island von den Zöllnern und Immigration-Officern begrüßt und abgefertigt. Hier fand dann auch das Welcomefest statt mit einem karibischen Büffet, karibischen Drinks und Live-Musik, zu dem KH+P und das Tourist Board von St.Lucia eingeladen hatte.

Weiter nach Süden ging es bei leichten Winden am Dienstag bis zu den Pitons bei Soufriere, wo bereits die Boote der Soufriere Management Association (SMMA) auf unsere Schiffe warteten und sie an Bojen sowie vor Anker mit Landleinen in einer eindrucksvollen Reihe unterhalb des kleineren Pitons festmachten.

Nachmittags hatten hier Antje Rudhart, Petra Schildbach und Annette einige interessante Inseltouren vorbereitet in den Regenwald und anderen eindrucksvollen Zielen der Insel.

Die erste Trophy-Wettfahrt startete dann am Mittwochmorgen nach einem Skipperbriefing an Bord unseres Organisationskatamarans „Trophy 1“ vom Typ CATANA 47. Aufgrund es für die Regatta sehr leichten und unbeständigten Windes wurde der Start in Richtung Tagesziel Marigot Bay verlagert.
Hier gab es dann tatsächlich bessere Windverhältnisse für einen interessanten Start, allerdings kam zum auffrischenden Wind dann noch später kräftige karibische Regenschauer hinzu, sodass es einen spannenden aber sehr feuchten Zieleinlauf gab.

Der Siegerehrung im Marigot Beach Club (Doolittle) folgte ein schmackhaftes aber recht „karibisch organisiertes“  BBQ, das aber dann nach entsprechendem Einwirken von KH+P und Tourist Board aber zum Schluss noch reichlich Überfluss aufwies…

Die ca. 30 sm von hier nach Grand Anse d’Arlet auf Martinique waren am Donnerstag bei gutem Wind recht rasch abgesegelt, sodass die Teilnehmer noch den kreolisch-karibischen Flair dieses netten kleinen Fischerortes mit malerischen kleinen Bars und Restaurants unter Palmen genießen konnten.

Freitags war dann wieder eine interessante Funregatta in die Bucht von Fort de France hinein organisiert und danach freies Segeln bis zum Tagesziel St.Pierre, dem ehemaligen kulturellen und wirtschaftlichem Zentrum der Karibik, bis es am 8.5.1902 vom Vulkanausbruch des Mont Pelée komplett zerstört und alle rund 30.000 Einwohner bis auf 2 Überlebende ausgelöscht wurden. Hier stößt man immer noch auf Reste dieser Glanzzeiten, Mauern und Terrassen des ehemaligen Opernhauses, in denen Künstler aus Paris auftraten und auch heute spürt man immer noch ein ganz besonderes Flair dieses Ortes.

Am Samstag verlassen wir wieder das karibische „Europa“ (Ausklarieren geht wieder ganz einfach am Computer der Bar „Alsace“) Richtung Norden und erreichen nach ca. 36 sm und guten Winden in der Passage zwischen den Inseln die Hauptstadt von Dominica, Roseau. Hier wartet unser Freund Eddison Laville bereits mit seinem Team aus Portsmouth auf uns, um uns an vorbereiteten Bojen in der Nähe des Anchorage Hotels festzumachen und uns zu Customs und Immigration mit ihren schnellen Booten zu fahren. Die Prozedur ist einfach, und Ausklarieren muss man nicht, wenn man nicht mehr als 14 Tage im Lande bleibt. Auch hier sind wieder Ausflüge organisiert, ausgewählte Restaurants „vorgewarnt“, aber die meisten (optionalen ) Ausflüge finden dann in der Prince Ruppert Bay bei Portsmouth am nächsten Tag statt.

In Portsmouth treffen viele der Crews bereits am frühen Sonntagnachmittag ein, erkunden den berühmten Indian River oder den Regenwald, Wasserfälle, das Reservat des „Carib Territory“  und andere interessante Ziele mehr. Am Abend steigt dann eine der ausgelassene Party mit den Jungs der PAYS (Portsmouth Association for Yacht Services) mit BBQ, karibischer Musik und Tanz bis in den späten Abend. Sogar der Director of Tourism, Collin Piper, kommt extra aus Roseau zu unserer Begrüßung angereist!

Leider wechselt das Wetter und wir bekommen ausgiebigen Regen und sogar heftigen Schwell aus völlig ungewohnter Richtung, aus West, sodass insbesondere die Monohulls unruhige Nächte vor Anker haben. Das macht am Abend sogar das Ausbooten und den Transfer zu unserem karibischen Fest auf dem renovierten Fort Shirley am Montag kompliziert. Schließlich organisieren wir den Transfer mit den Booten von Eddision und Kollegen zunächst zum Fischerhafen im Ort und von dort mit Minibussen ins Fort, da wir das Dock  unterhalb des Forts bei dem Schwell  und Wetter nicht sicher anlaufen können. Ein karibisches Dinner-Büffet und eine Aufführung einer traditionellen einheimischen Trommlergruppe belohnen die Aufregungen dieses speziellen Landausfluges!

Am Dienstag, dem 29. November, steht nun eigentlich die Insel Marie Galante auf dem Programm. Aufgrund es immer noch ungewöhnlichen und unsicheren Wetters verschieben wir die geplante Regatta und ändern dann später auch noch das Tagesziel, da uns in St. Louis auf der Insel auch noch der westliche Schwell eine unruhige Nacht bescheren würde. So segeln wir bereits einen Tag früher nach Les Saintes, wo wir zwischen den kleinen Inseln einen geschützten Liegeplatz vor dem lebendigen kreolischen Örtchen Bourg auf Terre d’en Haut finden. Die Crews leben sichtlich auf, genießen die kleinen Bars und Restaurants, die Läden und Boutiquen….

Mittwoch haben wir dann noch ideale Wetterverhältnisse für 2 abschließende spannende Wettfahrten zwischen den Inseln, abends eine Siegerehrung am zentralen Platz, von dem wir in ein Zelt des Tourismus-Büros flüchten können, als es wieder Regenschauer gibt. Danach genießen viele Crews die kreolische Küche der netten kleinen Restaurants des Ortes und treffen sich teils danach noch in einer der Bars zur „Nachbesprechung“.

Der folgende Tag ist der individuellen Gestaltung der Crews überlassen, viele besuchen das Fort Napoleon, von dem es nicht nur einen grandiosen Blick auf die Inselwelt bis Guadeloupe und Dominca gibt, sondern auch ein interessantes kleines Museum, das die größte Seeschlacht zwischen Engländern und Franzosen vor Les Saintes in Bildern und Modellen darstellt, aber auch die Geschichte der Inseln vor, während  und nach der Kolonialzeit. Außerdem kann man bei Glück einige der großen Iguanas auf den Wallanlagen der Festung in den Büschen und Bäumen entdecken.

Am Nachmittag/Abend verlegt sich die Flotte in die kleine Bucht südlich von „Pain du Sucre“, wo wir im Hotel „Bois Joli“ unsere offizielle Abschlussfeier und Siegerehrung organisiert haben. Welcome-Drinks am Pool, Ansprache des Bürgermeisters von Bourg und Präsident der Tourismus-Organisation von Guadeloupe und danach ein großes Büffet mit anschließender Siegerehrung und abschließend ausgelassenem Tanz bis weit nach Mitternacht….

Gesamtsieger wurde Volker Domres und Crew auf einer Lipari 41, der zweite Platz ging an Hans-Christian Wulff und Crew, der dritte an Birger Palm und Crew, aber alle Teilnehmer wurden mit Preisen und Erinnerungsgeschenken bedacht. Die Ergebnislisten der beiden Klassen (Katamarane und Monohulls) und der Gesamtergebnisse finden sich hier im Anhang.

Am Freitag, 2.12. gab es noch einen weiteren schönen Segeltag zurück nach Guadeloupe. Wir konnten vereinbaren, den Abend noch nicht in der Marina verbringen zu müssen, sodass die meisten Crews noch vor der kleinen Insel „Illet de Gosier“ vor Anker gingen und auf unseren Organisationskatamaran noch eine stimmungsvolle Sunset-Bottle-Party zum Abschluss veranstalteten.

Am Samstagmorgen 3.12. dann Ausscheck in der Basis Bas du Fort/Gosier auf Guadeloupe für die Hälfte der Teilnehmer, die andere Hälfte segelte einen Teil der Schiffe noch zurück nach Le Marin/Martinique, wo dann auch am 7.12. für sie die Trophy 2016 ein Ende nahm.

Viele weitere Fotos, auch von allen Crews, finden sich auf unserer Trophy-Facebook-Seite hier von der Siegerehrung (alle Crews) finden sich die Fotos hier

Wir danken allen Teilnehmern und Skipper für die gute, freundschaftliche und seemännische optimale Atmosphäre auch dieser Trophy, die ohne größere Schäden und Probleme mit viel Freude und vielen Erlebnissen beendet werden konnte!