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Charterfirmen verlassen die "boot" Düsseldorf

Weitere langjährige renommierte Charterfirmen ziehen sich von der Messe Düsseldorf zurück. Auch KH+P hat sich mit anderen Firmen unseres VDC-Verbandes entschlossen, nach rund 35 Jahren ab 2014 nicht mehr in Düsseldorf auszustellen. Hintergründe und weitere Informationen:

Nachdem bereits einige wichtige Mitgliedsfirmen im großen nationalen Charterverband (Vereinigung Deutscher Charterunternehmen VDC) sich von der Messe zurückgezogen haben, wie B+R Yachting, Barone Yachtcharter mit VPM/Bestsail, Real Sailing, Windrose, werden 2014 weitere bekannte Charterfirmen folgen, wie Charterwelt (ehemals Bodingbauer/Bauer), Trend Sailing und eben auch KH+P yachtcharter, weitere Firmen planen ähnliche Entscheidungen, wie z.B. die bekannte Segelschule Sail&Surf Pollensa. Bereits vor einiger Zeit haben auch Firmen für exklusive Yachtcharter die Düsseldorfer Messe verlassen. Nachtrag Dez. 2013: laut weiteren Informationen wird auch Trend Yachting (Österreich) nicht mehr ausstellen.

Der Grund sind nicht nur die in Düsseldorf besonders hohen Kosten und Aufwendungen bei rückläufigen Besucherzahlen, sondern auch verschiedene Vorgänge, die von mehreren Ausstellern als überaus unfreundlich und als erschwerte Arbeitsbedingungen empfunden wurden. Auf verschiedentliche Kritik wurde nicht oder nicht adäquat reagiert. (Das gilt natürlich nicht pauschal für alle Mitarbeiter und Kooperanden der Messe, hier haben wir auch gute persönliche Kontakte haben dürfen, die wir ausdrücklich von dieser Aussage ausnehmen möchten!).

Nachdem sich durch moderne Kommunikationswege alternative Informationsmöglichkeiten für unsere Kunden als oft effizienter und umfangreicher als auf einem Messestand entwickelt haben, auf dem oft für das Kundengespräch nicht ausreichend Zeit bleibt und ohnehin auf Rückmeldungen der internationalen Partner gewartet werden muß (die meisten Angebote werden nach dem kurzen Messebesuch ohnehin im Nachhinein ausführlich ausgearbeitet und versendet), stellt sich die Frage nach Sinn und Effizienz speziell dieser Messe umso deutlicher.

Wir werden dagegen Kontakte und Service für unsere Kunden weiter ausbauen, wie unsere bereits entwickelten Kundentreffs z.B. während der verschiedenen Messen in Hamburg, Düsseldorf, Friedrichshafen, Stuttgart und München, sowie zu anderen Gelegenheiten wie dem Sommerfest am Bodensee. Gern greifen wir auch Vorschläge von Kunden in anderen Regionen für Informationsveranstaltungen und Seglertreffs auf. Außerdem werden wir weiterhin auf kleineren Messen, die eine intensive und freundliche Kooperation mit den Ausstellern pflegen und aus unserer Sicht effizienter sind, weiterhin präsent sein, wie z.B. auf der INTERBOOT in Friedrichshafen.

Pläne für Kundenveranstaltungen in Düsseldorf im Januar finden Sie in unseren aktuellen News und im monatlichen Newsletter.

 

Zum weiteren Verständnis für die gemeinsamen Überlegungen der erwähnten Charterfirmen hier noch einige wenige weitere Hintergrundinformationen und Beispiele:

Die Besucherzahlen der „boot“ haben sich in den vergangenen Jahren von ehemals über 400.000 nahezu konstant nach unten entwickelt. Seit 2002 von 354.000 auf 226.000 in 2013.

Dabei sind die Kosten für die Messe, Unterbringung, Anreise und vieles mehr deutlich gestiegen.  Über die von der Messe verlangten Nebenkosten macht sich mancher Besucher keine Vorstellungen:
nur als eines von vielen Beispielen:
allein der Telefon- und ein langsamer Internetanschluß für 9 Messetage
mit nur max. 512 Kb upstream kostete netto 832,- Euro ...

Wenn dann noch zeitweise das Gefühl hinzukommt, man sei hier eigentlich als Aussteller unerwünscht, Kollegen von Hallenmeistern angeschrieen werden und auf Beschwerden nicht adäquat geantwortet wird, dann ist die Frage rasch akut, ob man nicht auf anderen, angenehmeren und effizienteren Wegen den Kundenkontakt halten und ausbauen kann.

In unserem monatlichen Newsletter und in unseren online-news auf unserer Website, erfahren Sie, wo Sie uns überall persönlich treffen können, die Termine und Programme unserer diversen Seglertreffen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns auch über Ihre Kommentare und Rückmeldungen: